Freiwillige Feuerwehr Eibingen

Die Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Eibingen

Von Anfang an...

...und dann 1980er bis 2000   2000 bis 2004   2005 bis 2009   2010 bis ...

Mit dem Brand der Wirtschaftsgebäude des früheren Klosters Eibingen in der Nacht vom 29. auf 30. Juni 1930, in denen auch die Löschgeräte der Pflichtfeuerwehr der damals noch selbstständigen Gemeinde Eibingen untergestellt waren ( die aber noch gerettet werden konnten ), erwies sich erneut, dass Ausrüstung und Ausbildung der örtlichen Pflichtfeuerwehr, nicht mehr die Gewähr für einen hinreichenden Brandschutz boten.

Aus dieser Erfahrung und Erkenntnis heraus entschlossen sich ungefähr dreißig tatkräftige Männer unter Aneiferung und Führung des bewährten, bei der Gründungsversammlung auch als ersten Kommandanten gewählten Mitbürgers Heinrich Schäfer, eine Freiwillige Feuerwehr Eibingen zu gründen.

Bei der Gründungsversammlung am 24. August waren außer den Herren Bürgermeister Weis aus Eibingen, Kreisbrandinspektor Eisel aus Geisenheim, Kreisverbandsvorstände i.V. Bruns und Marsilius aus Rüdesheim sowie Daniel aus Geisenheim, folgende Mitbürger anwesend:

Arndgen, Heinrich
Bläs, Josef
Derstroff, Valentin
Dormann, Georg
Dries, Herrmann
Dries, Leonhard
Glock, Adam
Jakoby, Jakob
Krancher, Heinrich
Krancher, Karl
Lorenz, Peter
Mayer, Jakob
Mitteldorf, Heinrich
Morr, Anton
Morr, Franz
Morr, Friedrich
Morr, Heinrich
Morr, Peter
Ober, Mathias
Oswald, Johann
Schäfer, Heinrich
Schäfer, Willy
Siegfried, Adolf
Sonnet, Heinrich
Vollmer, Franz
Vollmer, Heinrich
Vollmer, Jakob
Wallenstein, Ludwig
Wallenstein, Nikolaus
Wallenstein, Martin II
Weis ,Franz
Weis, Jakob

Gewählt wurden:
Erster Kommandant Heinrich Schäfer,
Zweiter Kommandant Nikolaus Wallenstein,
Schriftführer Franz Vollmer,
Kassierer Heinrich Morr,
Vereinsdiener Johann Oswald
Vereinslokal wurde das Gasthaus Vollmer.
Der Monatsbeitrag wurde auf 25 Pfennig festgelegt.

Mit straffen Ordnungs- und Pflichtregeln ausgestattet begann sodann die Wehr unter der übersichtlichen Führung ihres Ersten Kommandanten ihre Ausbildungs- und Übungstätigkeit. Lobenswert ist hervorzuheben, dass die Männer trotz der Arbeitslosigkeit, die Anfang der dreißiger Jahre ihren Höhepunkt erreichte, und die auch einen Mangel an Absatzmöglichkeiten für Wein, selbst bei niedrigsten Preisen mit sich brachte, sich selbst nach und nach auf eigene Kosten Einsatzkleidung und Uniformen beschafften. Einnahmen aus Theateraufführungen und sonstiger geselliger Veranstaltungen ermöglichte dabei eine Beschaffungsbeihilfe über die Vereinskasse.

Die erste große Einsatzbewährung der jungen Wehr zeigte sich bei dem so schnell um sich greifenden Kloster- und Kirchenbrand, in der Nacht vom 3. zum 4. September 1932, wobei auch besonders nahe gelegene Bürgerhäuser zu schützen waren.

Kirchenbrand 1932Kirchenbrand 1932

Mit der Machtergreifung des Nationalsozialismus 1933 traten auch zum Zwecke Durchführung der politischen Gleichschaltung der Vereine in der Wehr Wandlungen ein. Der bisherige Erste Kommandant Heinrich Schäfer wurde zum Wehrführer ernannt. Aufgrund neuer Gesetze hatte er im Wesentlichen zu bestimmen, was in der Wehr zu geschehen hatte. So wurde Kamerad Ludwig Wallenstein in der Mitgliederversammlung am 10. Oktober 1936 vom ersten Wehrführer als Nachfolger von Franz Vollmer zum Schriftführer ernannt.

Ein besonderes Ereignis war die Einweihung und Übergabe des in der Mitte des Dorfes neu erbauten Gerätehauses. Gemeinderatsmitglied Heinrich Sonnet begrüßte namens der Gemeinde den Kreisfeuerwehrführer Koch, den Kreisführerrat sowie die erschienenen Feuerwehrkameraden und übergab dem Führer der Wehr den Schlüssel des Hauses.

Durch die im Jahre 1939 vollzogene Eingemeindung der Gemeinde Eibingen in die Stadt Rüdesheim sollte sich auch für die Freiwillige Feuerwehr Eibingen eine Eingliederung in die Rüdesheimer Wehr ergeben. Durch einstimmigen Beschluss in der Mitgliederversammlung am 12.August 1939 bestand die Wehr jedoch auf die Erhaltung der Selbstständigkeit als Freiwillige Feuerwehr Eibingen. Zugleich bekundeten die Eibinger Männer ihre kameradschaftliche Verbundenheit mit den Feuerwehrkameraden von Rüdesheim und versicherten die Bereitschaft zu jeder Zeit mit ihnen dem einen Ziele dem Wohle der Stadt und der rheinischen Heimat zu dienen.

Ende 1939 wurde Erster Wehrführer Heinrich Schäfer zum Heeresdienst an die Westfront eingezogen. Brandmeister Nikolaus Wallenstein übernahm die Führung der Wehr. Eine Bereicherung der Ausrüstung war eine Motorspritze, die der Wehr am 25. Februar 1940 übergeben wurde.

Am 6. November 1940 übernahm Kamerad Heinrich Schäfer, nachdem er nach langer Krankheit, die er sich an der Westfront zugezogen hatte, genesen war, wieder die Führung.

Mit Fortdauer des Krieges wurden immer mehr aktive Wehrmänner zur Wehrmacht eingezogen. Ihre Lücken konnten nur durch ältere Inaktive und durch Reklamation für kriegs- und lebenswichtige Produktionsbetriebe vom Heeresdienst entlassene Kameraden notdürftig ausgefüllt werden.

Zur Bekämpfung eines durch Fliegerangriff in der Nacht vom 12. auf 13. August 1942 auf das Schloss Johannisberg entstandenen Großbrandes, war die Eibinger Wehr mit Motorspritze, Schlauchwagen und 15 Mann bis zum 15. August im Einsatz.

Bald danach wurde dann auch eine Einteilung der Brandwachen bei Fliegeralarm vorgenommen. Bei jedem Fliegeralarm mussten sich die Wehrmänner in Einsatzkleidung, besonders in der Nacht, bereithalten. Kontrollen wurden seitens des Wehrführers durchgeführt.

Ihre Einsatzbewährung konnte die Wehr auch bei dem Brand im Hause der Gastwirtschaft Krancher am 7. September 1943 unter der überlegten Einsatzleitung von Wehrführer Heinrich Schäfer unter Beweis stellen. Wichtig dabei war, das Übergreifen der Flammen auf benachbarte Häuser zu verhindern.

Doch Heinrich Schäfer sollte nicht mehr lange Wehrführer sein. An den Folgen einer Nierenerkrankung ( wie schon oben erwähnt ) von der er sich vorübergehend erholt hatte, die sich aber wieder verschlimmerte, starb er am 1. Dezember im Krankenhaus in Bingen. Ein Verlust für die junge Eibinger Wehr. Am 5. Dezember gab man ihm das letzte Geleit. Ein großer Trauerzug bewegte sich durch die Straßen der Gemeinde. Abordnungen der Rheingauer Feuerwehren mit ihrem Kreisführer erwiesen Ihm die letzte Ehre. Bei den Kranzniederlegungen gedachte man der besonderen Verdienste des Verstorbenen um den Feuerschutz. Als sein Nachfolger übernahm Oberbrandmeister Nikolaus Wallenstein die Führung der Wehr.

Nun folgte die Phase des Krieges, die durch die ständig steigernden Luftangriffe auf das Reichsgebiet gekennzeichnet waren, so dass Tag und Nacht ständige Einsatzbereitschaft der Feuerwehren geboten war. Wenn die Eibinger Wehr auch mit Ersatzleuten für weitere zum Heeresdienst einberufene Feuerwehrleuten ihr Bestmöglichstes einzusetzen bemüht war, so fiel ihr auch bei dem schweren Luftangriff auf Rüdesheim am 25. November 1944 die Aufgabe zu, vom Zahnradbahnhof bis zur Kirchstraße das Feuer zu bekämpfen und zu retten, was noch zu retten war.

In der zweiten Hälfte 1945, obwohl noch einige Kameraden sich in Kriegsgefangenschaft befanden, konnte die Übungstätigkeit wieder aufgenommen werden. In der ersten Jahreshauptversammlung am 5. Januar 1946 gedachte die Versammlung der aus dem Krieg nicht heimgekehrten Kameraden: Franz Riedel, Johann Krämer, Georg Dormann, Heinrich Muth und Willi Schäfer.

Im August 1955 konnte die Freiwillige Feuerwehr Eibingen auf ihr 25jähriges Bestehen zurückblicken. Es war ein Fest für die ganze Gemeinde, die durch ihren Festschmuck die besondere Verbundenheit mit ihren Feuerwehrmännern dankbar bekundete.

Anstelle von Oberbrandmeister Nikolaus Wallenstein, der sein Amt aus Altersgründen niederlegen musste, wurde in der Jahreshauptversammlung am 21. März 1956 Kamerad Franz Weis einstimmig als Ortsbrandmeister gewählt. Zugleich übernahm Fritz Wagner den Schriftführerposten. Nikolaus Wallenstein wurde zum Ehrenkommandanten ernannt.

Inzwischen konnte ein gebrauchtes Opel-Auto erworben werden, welches von einigen Kameraden mit großem Eifer und Fleiß überholt, als fahrbereiter Mannschaftswagen der Wehr noch gute Dienste leisten konnte.

Ein großer Tag für die Wehr war der Tag der Weihe einer neuen, in der Kunstwerkstätte der Abtei Sankt Hildegard gefertigten Fahne, die am 30. Mai 1959 im Rahmen einer zweitägigen Festfolge, in deren Mittelpunkt der Kreisverbandstag der Rheingauer Feuerwehren stand, gefeiert wurde. Oberbrandmeister Nikolaus Wallenstein wurde mit dem Feuerwehrehrenkreuz ausgezeichnet.

In all den Jahren leisteten die Wehrmänner neben den Einsätzen bei begrenzten Brandausbrüchen auch hochzuschätzende Hilfsdienste bei Unwetterkatastrophen. Ordnungsdienste bei der alljährlichen Hildegardisfeier waren ihnen Ehrensache.

Mit dem Tode von Nikolaus Wallenstein am 20. April 1964 war wieder einer der ersten führenden Männer der Wehr aus ihren Reihen geschieden. Die Fahne im Trauerflor, trugen ihn die Kameraden zu Grabe. Die Rheingauer Feuerwehren waren durch Abordnungen vertreten und gaben ihm das letzte Geleit. Bei der Kranzniederlegung sprach Kreisbrandinspektor Bott Worte des Dankes in Würdigung der Verdienste des Verstorbenen. Eine Erhöhung der Einsatzkraft erfuhr die Wehr durch die Übergabe und Indienststellung des bestens ausgerüsteten Löschfahrzeuges LF8 im Jahre 1966.

Von 1973 bis 1975 versah Joachim Matheis als Nachfolger von Walter Hetzert den Schriftführerposten.

Franz Weis, der nach dem Gesetz seines Alters wegen nicht mehr Ortsbrandmeister sein konnte, überließ dieses Amt auf einstimmigen Beschluss der Versammlung im Februar 1976 seinem Sohn Hermann-Josef Weis. Stellvertreter blieb Hildebert Böhner, Schriftführer Wolfram Palzer. Die Verleihung des silbernen und goldenen Brandschutzehrenzeichens des Feuerwehrverbandes und den Ehrenteller der Stadt Rüdesheim waren die Anerkennung für seinen unermüdlichen Einsatz.

Einen langjährigen und geduldigen Kampf hatte die Eibinger Wehr um die rechtzeitige Renovierung und Erhaltung des Gerätehauses auf dem Marktplatz und damit auch zur Wahrung einer gewissen Selbstständigkeit zu bestehen. Mit der Errichtung einer Stützpunktfeuerwehr für den unteren Rheingau glaubte man die Eibinger in die Rüdesheimer Wehr integrieren zu können. In Wirklichkeit sollen Stützpunktfeuerwehren nur eine Ergänzungsfunktion haben und benachbarten Feuerwehren notfalls mit ihren größeren und teureren Geräten aushelfen. Kreisbrandinspektor Kempenich hat mit überzeugenden Argumenten, die Erhaltung der Eigenständigkeit der Eibinger Wehr immer wieder gekräftigt. Im Zusammenhang mit der Durchführung der Zusammenlegung der Gemeinden in Hessen, erklärte Innenminister Bielefeld damals in Kassel: „ In Hessen bestehen ungefähr 2300 Freiwillige Feuerwehren. Durch die Eingemeindung wird keine einzige in ihrer Selbstständigkeit angetastet “. Das galt auch im Nachhinein für die Freiwillige Feuerwehr Eibingen.

So konnte sie doch 1976 in das renovierte und neu gestaltete Gerätehaus, das ohne Überschreitung der bereitgestellten Haushaltsmittel und ergänzt durch Eigenleistung der Wehrmänner der Wehr erhalten blieb, mit ihrer Ausrüstung wieder einziehen.

Wenn die Freiwillige Feuerwehr Eibingen am 24. August 1980 ihr 50jähriges Gründungsjubiläum feiert, kann sie des Dankes und des Wohlwollens aller Mitbürger sicher sein.

Aus der Festschrift zum 50 jährigen Bestehen
Von Heinrich Dries

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1981: Anschaffung eines gebrauchten VW-Busses als Mannschaftswagen aus Vereinsmitteln. Der Umbau erfolgte in Eigenleistung.

1982: Das Ersetzen des in die Jahre gekommenen LF8 durch einen Neuen gewährleistete wieder einen verbesserten Brandschutz.

1983: Hermann-Josef Weis wurde als Wehrführer von Bernd Mayer abgelöst. Stellvertreter wurde Georg Vollmer für Hildebert Böhner.

1986:Ein ebenfalls aus Vereinsmittel finanzierter neuer Mannschaftswagen vom Typ Mitsubishi L 300 Allrad ersetzte den alten VW-Bus.

1989: Bernd Mayer übergab das Amt des Wehrführers an Peter Wallenstein. Sein Stellvertreter wurde Michael Meurer.

1991:  Die aktiven Kameraden erweiterten das Gerätehaus um einem Umkleideraum und Aufenthaltsraum. Wieder wurden alle Arbeiten in Eigenleistung erbracht.

1996:  Nach all den Jahren bekam das Gerätehaus endlich eine richtige Heizung.

1997:  Im November wurde der Mitsubishi MTW durch einen neuen Fiat Scudo ersetzt. Das Fahrzeug wurde nur aus Vereinsmitteln bezahlt. Die Aktiven Oliver Morr und Michael Dormann komponierten den "Eibinger Feuerwehrmarsch".

1998: Der Feuerwehrmarsch wurde erstmals am Feuerwehrball im Januar vorgestellt. Ab dem Sommernachtsfest im August konnte man die CD bei der Feuerwehr erwerben.

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2000: Ersatzbeschaffung für die aus der Mode gekommenen Ausgehuniformen.

2001:  Beschaffung eines Nomex Schutzanzuges für jeden in der Feuerwehr. Die Sicherheit der Einsatzkräfte geht vor. Alles wieder aus Vereinsmittel.

2002:  Das Jahr der großen Brände. Insgesamt wurden wir zu 5 Großbränden gerufen. Der erste war in Rüdesheim in der Marktstrasse, dann folgte ein Dachstuhlbrand in der Dreikönigstrasse in Assmannshausen. Als nächstes folgte in Rüdesheim ein Dachstuhlbrand in der Oberstrasse. Zum Schluss wurden wir gleich 2x nach Aulhausen in die Vincentsstraße gerufen. ( 12 Einsätze )

2003:  Neuwahl des gesamten Vorstandes. Nach 15 Jahren trat der 1. Vorsitzende Peter Wallenstein und der 2. Vorsitzende Michael Meurer nicht mehr zur Wahl an. Auch der Kassierer Kurt Jürgen Riedel und der Schriftführer Gerrit Geilich gaben Ihre Ämter ab. Neuer 1. Vorsitzender und Wehrführer wurde Heinz-Georg Weis und 2.Vorsitzender und stellv. Wehrführer wurde Oliver Morr. Zum Kassierer wurde Michael Dormann gewählt. Als Schriftführer blieb Peter Wallenstein im Vorstand.

2004: Im Bezug auf die Neuwahlen des Stadtbrandinspektors wurden Sachgebiete aufgeteilt. Die Feuerwehr Eibingen betreut das Sachgebiet Vorbeugender Objektschutz. Durch den neuen Stadtbrandinspektor werden zahlreiche Maßnahmen vorgenommen. Umstrukturierung der Alarm- und Ausrückeordnung in Rüdesheim. Die Feuerwehr Eibingen wird stärker in den Brandschutz der Stadt Rüdesheim einbezogen. Grund dafür ist die gute Personalstärke der Wehr und der hervorragende Ausbildungsstand.
Neubeschaffung von Schlauchtragekörbe, Hohlstrahlrohr und Handlampen. Auch technisch bleibt die Feuerwehr Eibingen auf einem guten Stand.
Die Feuerwehr kann auf 9 Einsätze zurückblicken.

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2005:  75 Jahre Freiwillige Feuerwehr Eibingen
Die Feier im August wurde verbunden mit dem jährlichen Sommernachtsfest. Zahlreiche Gratulanten der Stadt, des Kreises, der Ortsvereine und der benachbarten Feuerwehren waren anwesend.

Die Freiwillige Feuerwehr Eibingen bei ihrem 75 jährigen Jubiläum 2005

Anlässlich dieses Jubiläums wurde das Gerätehaus von außen, sowie Türen und Tor gestrichen. Innen wurde alles auf Hochglanz poliert. Wieder alles in Eigenleistung und aus der Vereinskasse. Beschaffung von 11 Einsatzuniformen nach Hupf leicht. Nach langem warten steht endlich etwas Geld für die Sanierung des Daches unseres seitlichen Anbaus des Gerätehauses zur Verfügung.
Die Feuerwehr Eibingen kann in diesem Jahr auf 6 Einsätze zurückblicken.

2006:  Beschaffung von weiteren 10 Einsatzuniformen nach Hupf leicht. Multimedia zieht bei der Feuerwehr, durch die Beschaffung eines Computers, ein. Der seitliche Anbau konnte in Eigenleistung saniert werden. Aufgrund guter Planung konnte durch ein schräges Dach auf dem seitlichen Anbau zusätzlicher Stauraum geschaffen werden.

2007:  Aufgrund anfallender Einsätze wurde ein Gerätesatz „Notfall Türöffnung“ aus Vereinsmittel beschafft. Umbau des LF8 auf die neuen Gerätschaften durch vereinzelte Feuerwehrleute.

2008:  Nach mehreren Jahrzehnten und dem Einverständnis der angrenzenden Nachbarn, kann ein Anbau an das bestehende Feuerwehrhaus in Richtung Süden ermöglicht werden. Dieser neu gewonnene Raum soll als Schulungsraum genutzt werden. Der derzeit noch bestehende Schulungsraum dient der Vergrößerung der Fahrzeughalle. Die Gelder für den Rohbau wurden durch die Stadt Rüdesheim bereitgestellt.
Die Freiwillige Feuerwehr Eibingen kann 2008 auf 12 Einsätze zurückblicken.

2009:  Ende Februar erreichte uns die Baugenehmigung für unsere Bauvorhaben.
Auf Grund der Haushaltssperre konnte 2009 nicht mit dem Bau begonnen werden. Auf der Jahreshauptversammlung wurde der Vereinsvorstand in seinen Ämtern bestätigt. Auch an der Wehrführung änderte sich nichts. Neuer Gerätewart wurde Jörg Müller.

Die Freiwillige Feuerwehr Eibingen im Jahre 2009

Mit diesem Foto möchte die Feuerwehr Eibingen ihr Leistungsspektrum bildlich darstellen. Es reicht von der Brandbekämpfung über die Beseitigung von Ölspuren, Wasserschäden, Sturmschäden, erweiterte Erste Hilfe und kleiner technischer Hilfeleistung (Türöffnungen ).
Weiter können wir auf Grund der Mitarbeit in der Arbeitsgruppe Seilbahn den Bereich Absturzsicherung abdecken. Weitere Leistungsmerkmale der Feuerwehr sind die Atemschutz- und Chemikalienschutzanzugträger.

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2010:  In diesem Jahr konnte mit den Baumaßnahmen des Schulungsraumes, als Anbau an das Feuerwehrhaus Richtung Süden, begonnen werden. Die Rohbaumaßnahmen wurden durch die Firmen Gebr. Steinmetz (Mauer- und Zimmermannsarbeiten), Firma Dries (Dachdeckerarbeiten) und Firma Litzius (Estrich) durchgeführt. Die finanziellen Mittel für den Rohbau wurden durch die Stadt bereitgestellt. Der Innenausbau wird aus Vereinskasse und den Arbeitskräften der Feuerwehr gestemmt. Durch Überlegungen des Vereinsvorstandes, welcher auch gleichzeitig Feuerwehrausschuss ist, konnten vom jährlichen Investitionshaushalt der Stadt Rüdesheim und aus Vereinsmittel Gerätschaften gekauft werden die den Einsatzablauf verbessern und das Einsatzspektrum der Feuerwehr Eibingen erweitern. Die Feuerwehr kann in diesem Jahr auf 26 Einsätze zurückblicken. Auch in diesem Jahr konnte man sehen dass die Feuerwehr Eibingen eine feste Größe im Bereich Brandschutz und Hilfeleistung im gesamten Stadtgebiet ist.  Im Jahr 2010 versahen 18 Feuerwehrmänner ihren Dienst in der Einsatzabteilung.

2011:  Die Bauarbeiten an unserem Anbau gingen weiter. Es wurden der Innenausbau des Anbaus sowie der Rückbau des alten Schulungsraumes durch die Männer der Einsatzabteilung getätigt. Die Arbeiten zogen sich bis in den Oktober hinein. Zum Jahresabschluss wurde eine Küchenzeile in den neuen Raum integriert sowie ein Beamer für Schulungszwecke angeschafft. Des Weiteren erreichte uns ende des Jahres ein Zuwendungsbescheid für ein neues Löschfahrzeug welches uns Ende 2012 zur Verfügung stehen soll. Das 29 Jahre alte Löschgruppenfahrzeug LF 8 soll demnach durch ein Tragkraftspritzenfahrzeug Wasser, kurz TSF-W, aus der Landesbeschaffungsaktion 2012 ersetzt werden. In diesem Jahr konnte die Feuerwehr Eibingen auf 36 Einsätze zurückblicken. 17 aktive Feuerwehrmänner versahen ihren Dienst zum Wohle der Allgemeinheit.

2012:  Im Frühjahr begannen die Planungen für das neue Löschfahrzeug. Im gesamten Stadtgebiet wurden gleich 3 neue Löschfahrzeuge angeschafft. In der Wehrführersitzung des Stadtgebietes entschloss man sich alle 3 Löschfahrzeuge baugleich zu bestellen. Für die Planung der Fahrzeuge war Oliver Morr verantwortlich. Im Mai dieses Jahres veranstaltete die Feuerwehr nach längerer Pause wieder ein Feuerwehrfest unter dem Motto „Rock und Oldie Night am Spritzenhaus“. 2012 taten 17 Aktive Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr. 22 Einsätze konnten problemlos abgearbeitet werden. Erwähnenswert ist der Gefahrgutunfall der Firma Koepp in Oestrich. Bei diesem Großeinsatz wurde auch Personal der Eibinger Feuerwehr zur Besetzung eines Schichtdienstes abgeordnet. Am 15. Dezember wurden die 3 Löschfahrzeuge in Heppenheim ( Firma Weinhold, Bereichvertretung Magirus ) abgeholt.

2013:  Nach einer Woche Übungsdienst ging am 05.01.2013 das neue Löschfahrzeug der Feuerwehr Eibingen in Dienst. Im Mai wurden die 3 TSF-W aus Eibingen Assmannshausen und Presberg sowie das HLF 10-6 der Feuerwehr Rüdesheim Kernstadt feierlich auf dem Marktplatz übergeben und gesegnet.Beim Sommerhochwasser im Juni unterstützten Eibinger Feuerwehrleute bei der Besetzung der mobilen Pumpstation auf der Rheinstrasse. Während des Hochwassers wurden an 5 Tagen 138,75 Stunden geleistet. 2013 konnte die Feuerwehr Eibingen auf 32 Einsätze zurückblicken. In der Einsatzabteilung verrichteten 19 Feuerwehrleute Dienst am Bürger.

2014:  In diesem Jahr fanden wieder Wahlen statt. Heinz Georg Weis trat nach 10 Jahren vom Amt des Wehrführers und 1. Vorsitzenden zurück. Auch Peter Wallenstein beendete nach 38 Jahren seine Vorstandsarbeit im Verein. Kurt Jürgen Riedel, ebenfalls lange Jahre Mitglied im Vorstand, stellte sich nicht mehr zur Wahl. Neuer Wehrführer und 1. Vorsitzender wurde der bis dato stell. Wehrführer Oliver Morr. Stellvertreter und 2. Vorsitzender wurde der bis Dato Gerätewart Jörg Müller. An seine Stelle rückte Kevin Derstroff als Gerätewart auf. Sebastian Zimmer wurde als Schriftführer gewählt. Kassierer blieb Michael Dormann. Beisitzer wurden Tim Wallenstein und Heinz Georg Weis. In diesem Jahr folgte Final zu den vorherigen Umbauarbeiten der Einbau eines Sektionaltores für die Fahrzeughalle. Nach mehreren Einbrüchen in Feuerwehrhäusern im Kreisgebiet hatte sich der Vorstand für eine Gefahrenmeldeanlage im Feuerwehrhaus ausgesprochen. Diese konnte aus Vereinsmittel beschafft werden und detektiert Einbruch- und Brandereignisse. Im Spätsommer dieses Jahres gab es die ersten Gespräche zwischen der Abtei St. Hildegard und der Freiwilligen Feuerwehr Eibingen bezüglich der Ausbildung einer Ordensschwester zur Feuerwehrfrau. Und so freuten wir uns Schwester Andrea Stadermann in der Einsatzabteilung der Feuerwehr Eibingen begrüßen zu können. Sie ist die erste Feuerwehrfrau seit Gründung der Wehr. In diesem Jahr gab es 21 Einsätze. In der Einsatzabteilung verrichten 21 Feuerwehrmänner ( SB ) ihren Dienst.

2015:  Der 2014, aus dem Vorstand, ausgeschiedene Peter Wallenstein wurde im Februar für seine über 40 jährige Mitgliedschaft im Feuerwehrverein von der Stadt Rüdesheim geehrt. Alle Einsatzabteilungen der Stadt Rüdesheim erhielten einen mobilen Rauch­verschluss. Dieser wurde durch die Sparkassenversicherung in Form einer Sachspende übergeben. Im Mai veranstaltete der Verein wieder ein Feuerwehrfest, welches in der Bevölkerung positiv durch hohe Besucherzahl angenommen wurde. Im Juni traf ein Unwetter Rüdesheim mit voller Wucht. Zahlreiche Keller, Straßen, Unterführungen waren mit Schlammmassen und Regenwasser gefüllt, Bäume entwurzelt, umgestürzt oder drohten umzustürzen. Alleine an diesem und dem darauffolgendem Tag arbeiteten wir 19 Einsatz­stellen ab und erbrachten 127 Stunden. Im August folgte ein weiterer Großeinsatz für die Feuerwehren. Auf der Lach stand die Lagerhalle der dort ansässigen Baufirma im Vollbrand. Der Verein beschloss eine Ersatzbeschaffung für ein neues Mannschafts­transport­fahrzeug vorzunehmen. So erfolgte im Dezember eine Besichtigung eines sehr gut gebrauchten Fahrzeugs in Bad Lauterberg im Harz. Die Betreiber des Tännschefest übergaben dem Verein aus dem Erlös der Veranstaltung eine Spende. 2015 war das bisherige Rekordjahr für die Feuerwehr in Bezug auf Einsatzstellen. Dieses Jahr können wir auf 38 Einsätze zurückblicken. 21 Aktive verrichten Dienst in der Einsatzabteilung.

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